Damit hat irgendwie keiner gerechnet, noch nicht einmal die Amis.
Und uns ist es erst gestern abend aufgefallen,
als wir lange Warteschlangen an einer Tankstelle sahen.
Der Südosten von Amerika hat keinen Sprit mehr.

Tankstellen sind geschlossen, da sie nicht mehr so zügig beliefert werden.
Schilder mit „No gas!“ oder mit Plastikbeuteln verhängte Zapfhähne
machen uns jetzt zu „Benzingjägern“.

Hintergrund der Misere sind die Hurrikanes „Ike“ und „Gustav“.
Raffinerien entlang der Golfküste mussten geschlossen werden auf Grund der Hurrikanes.
Einige Raffinerien produzieren nach wie vor wenig Benzin,
so dass die Versorgung für den Südosten extrem eingeschränkt
bzw. zum Teil nicht mehr vorhanden ist.

Schulen, Colleges und andere Institutionen lassen Unterricht ausfallen,
Angestellte werden von zu Hause arbeiten müssen.
So wahrscheinlich auch NBK1971 in ein paar Tagen,
da die Misere wahrscheinlich bis Mitte Oktober anhalten wird.

Viele Fragen stellen sich nun:
Wenn wir keinen Sprit haben, dann haben Feuerwehr, Polizei, Notarztwagen
und Trucks, die Lebensmittel liefern auch ein Problem.
Aber ich bin sicher, die Versorgung von lebensnotwendigen
Institutionen ist weiterhing gewährleistet.
Dennoch sind wir hier in Greenville alle auf unsere Autos angewiesen,
da wir kein Nahverkehrsnetz (Busse, Bahn etc. ) besitzen.

Jedenfalls wird jede Autofahrt für die nächsten 14 Tage gut durchdacht sein.
Mein Glück, dass ich am Freitag noch tanken war. Der Zetti ist fahrbereit.
NBK1971 will sich heute auf die Suche machen, da er knapp an der Reserve ist.
Good luck, buddy!

Wer mehr Infos möchte, hier findet ihr Videos und Zeitungsberichte.

http://www.wyff4.com/video/17586892/index.html

http://washingtontimes.com/news/2008/sep/29/gas-shortage-plagues-southeast/