Am Sonntag standen noch 4 Sehenswürdigkeiten auf unserem Programm.
Der erste Besuch ging nach Cockspur Island um Fort Pulaski zu besichtigen.

Als der Civil War begann, galt Fort Pulaski als eines der sichersten Forts.
Sowohl die Lage des Forts, als auch die über 2m dicken Wände sollten es
fuer die Union Army unmöglich machen das Fort zu besetzen bzw. zu bombardieren.

Allerdings wurden die Conferderate Army eines Besseren belehrt.
Normalerweise hatten die herkömmlichen Kanonen eine Reichweite von ca. 700 yards (~640m).
Da es aber in der Nähe von Fort Pulaski keinen festen Boden gab um die Kanonen zu platzieren,
konnte die Union Army nur auf Tybee Island ihre Geschütze auffahren.
Allerdings ist Tybee Island ca. 1 Meile=1,6 km entfernt.

Die Union Army gaben der Confederate Army die Chance sich zu ergeben,
welches selbstverständlich abgelehnt wurde.
Somit begann die Union Army mit der Bombardierung des Forts
und die Gegenseite war überrascht, dass die Kugeln in das Fortmauerwerk einschlugen.
Die Union Army benutzte nämlich neue Kanonen mit einer Reichweite von ca. 7,5 km.
Dumm gelaufen sage ich da nur…bereits am 2. Kampftag war
der südöstliche Bereich des Forts zerstört.
30 Stunden nach Beginn der Bombardierung von Fort Pulaski
ergaben sich die konföderierten Truppen.

An den Aussenwänden des Forts sind die Einschüsse noch zu sehen.
Dieser Bereich wurde z.T. komplett zerstört (sichtbar durch die erneuerten Ziegelsteine).

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Die Holzplanke wurde aufgestellt, um das Schiesspulver-Lager zu schützen.
Die Konföderierten glaubten, dass durchbrechende Kanonenkugeln abprallen
und an die Erde kullern…hat ja dann aber auch nichts gebracht…

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Die nicht-ausreichende Verteidigung…

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Anschliessend fuhren wir zum Old Fort Jackson,
welches sowohl im Civil War, als auch davor fuer die Verteidigung
des Savannah Rivers und von Savannah selbst genutzt wurde.  

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Der nächste Stopp war das Mercer Williams House.
Das Hausbau begann 1860 und wurde nach dem Civil War 1868 fertiggestellt.
1969 kaufte Jim Williams das Haus und restaurierte es, nach dem es 10 Jahre leer stand.
Das Haus ist eingerichtet mit Antiquitäten und Sammlerstuecken aus dem 18./19. Jh.  

Clint Eastwood fuehrte Regie im Film „Midnight in the Garden of Good and Evil“ ,
welcher teilweise in diesem Haus gedreht wurde.

Nun würdet ihr sicher gerne Fotos sehen…kann ich verstehen.
Aber leider war es nicht erlaubt zu fotografieren 🙁
…dennoch ist der Besuch empfehlenswert, falls man mal in der Nähe ist.

Zu guter Letzt wollte ich unbedingt noch zum Chippewa Square.
Dort hat nämlich Forrest Gump auf seiner Bank gesessen und
den Leuten seine Geschichte erzählt, während sie auf den Bus warteten.
Beim letzten Besuch in Savannah, hatte ich das irgendwie verdaddelt.

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