Who on earth is Colt Ford?
Berechtigte Frage, denn bis vor ein paar Wochen
kannten wir den guten Mann auch noch nicht.
Auf jeden Fall ist er ehemaliger Profi-Golfspieler und aus Georgia.
(Ohne Skandale, nicht wie ein anderer Profi-Golfer, der durch diverse Betten hopst.)

Im Saloon hatten wir ihn gelegentlich gehört
und die Stimme erinnerte uns irgendwie
an den Sänger von „Everlast“.
Seine Musik ist rockig und natürlich Country. 🙂

Somit war fuer uns klar, dass wir das Konzert besuchen,
als wir die Ankündigung hörten.

Wie zuvor beim Luke Bryan Konzert, hiess es warten bis 23 Uhr,
bevor Mr. Ford uns die Ehre gab zu singen.
(Ich glaube, ich werde alt. Die Müdigkeit setzte bereits um 21 Uhr schon bei mir ein.)

Dennoch war es erneut sehr unterhaltsam,
andere Konzertbesucher zu beobachten,
wenn sie einen bestimmten Alkoholpegel erreicht haben.
Welcher hier irgendwie schneller erreicht wird, als bei uns. 😉

Eine Gruppe von 5 Personen stand direkt vor uns am Tisch.
Wir vermuteten, es handelte sich dabei um Eltern
mit ihren Söhnen und einer Freundin dazu.
Alle 5 kamen schon ziemlich „angeschossen“ in den Saloon,
was dem Ganzen natürlich kein Abbruch tat, den Pegel weiter auszubauen.

Gegen 22 Uhr kippte die Freundin um und sie versuchten sie
zu Dritt wieder auf die Beine zu bekommen, was auch gelang nach ca. 5 Minuten.
Anschliessend wurde Halt am Tisch gesucht.

Alle schwankten vor sich hin.
Aber in so einer Ausnahmesituation „unterstützt“ man sich natürlich.
So wurde also jede/r der 5 „Freunde“ in regelmäßigen Abständen angestossen,
um in die andere Richtung zu wanken und das Gleichgewicht wiederherzustellen,
was später in gegenseitiges festhalten überging. 🙂

Nach ca. 20 Minuten entschieden sie sich nach Hause zu fahren,
da sich eine der 5 nicht mehr auf den Beinen halten konnte.
Kein Konzert, aber dafür dann einen Kopp am nächsten Tag, auch was Feines.

Nun aber endlich zum Konzert.
Es war wirklich klasse.
Die Akustik war prima und Mr. Ford hat eine tolle Stimme.

ColtFord I ColtFord II

ColtFord IV ColtFord III

90 Minuten hat er und seine Band uns unterhalten.
Wobei das Highlight „Sweet Home Carolina“ war.
Ja, eigentlich heisst es Alabama,
aber wir sind ja in South Kakalaki und das passt genau so gut. 🙂

ColtFord VI ColtFord VII

ColtFord V

Wer mag kann auch eine Hoerprobe vom Konzert bekommen.

„The Devil went down to Georgia“
Klick hier! (~13 MB) Teil 1
Klick hier! (~16 MB) Teil 2

„Sweet Home Carolina“
Klick hier! (~61 MB)