Heute haben wir mal wieder einen „Koch“-Kurs bei Foxfire besucht.
Das Thema war „Knife Skills“, also der Umgang mit Küchenmessern.

Zunächst wurde uns alles über die Unterschiede der Messer erzählt.
Griffe, Klingenlaenge, Nutzung der einzelnen Messer, Form,
sowie die Unterschiede zwischen einem guten und einem schlechten Messer.

Anschliessend erzählte uns der Chef worauf zu achten ist,
wenn wir ein Messer kaufen wollen.
Man sollte grundsaetzlich das Messer in die Hand nehmen
und Schneidebewegungen damit ausführen um festzustellen,
wie das Messer vom Gewicht und von der Handhabung in der Hand liegt.

Des weiteren wurde das richtige Schärfen und deren unterschiedliche Methoden
demonstriert, die Reinigung von Messern und Schneidebrettern erklärt
und die richtige Organisation der Arbeitsstation gezeigt.

Dann ging es ans Eingemachte.
Der Chef zeigte uns, wie wir unterschiedliche Produkte (Gemüse, Früchte und Kräuter)
behandeln und gab zusätzlich tolle und wertvolle Tipps.
Besonders beeindruckend fanden wir den Umgang mit Lauch.

Wir kennen es folgendermassen:
Ein Schnitt! Und der gesamte, obere Abschnitt ist weg und wird entsorgt.
Lediglich der weisse und etwas hellgrüne Teil wird verarbeitet.

DAS IST FALSCH!
Mit dieser Prozedur schmeisst man nämlich ganz viel Produkt weg.

Der richtige Weg ist es, die einzelnen, dunkelgrünen Blätter
tatsächlich Blatt fuer Blatt abzuschneiden,
bis nur noch der hellgrüne, geniessbare Teil da ist.
Anschliessend wird der grüne Teil quer eingeschnitten und unter Wasser gesäubert.
Danach in die gewuenschte Form weiterverarbeiten.
Resultat: Wenig Abfall, viel Produkt.

Hilfreiche und interessante Tipps vom Chef:
1. Bewahre Gemüseabfaelle auf (ausser Karottenschale) und koche Gemüsebrühe daraus.
2. Wasche keine Petersilie (o.ae.), da sie dann zu nass ist und matschig wird beim Schneiden.
3. Wasche Messer SOFORT nach jedem Gebrauch per Hand ab,
da die Säfte der Produkte am Messer antrocknen und die Lebensqualität
der Messer verringern.
4. Schärfe das Messer vor jedem Gebrauch.
5. Behandle dein Messer (Klingenfuehrung) wie ein Schwert.
(Achtet mal drauf beim nächsten Schwertkampf in einem TV-Film.)

Wer wollte, konnte zum Schluss noch unter der Anleitung des Chefs üben.
Ansonsten empfahl er uns: „Practice, Practice, Practice, to become more precise and faster.“

Wichtig:
Immer schoen die „Handkralle“ machen und die Klinge direkt am Finger entlangführen,
um so die Groesse zu bestimmen und Verletzungen zu vermeiden.

Am Freitag hatten eine Freundin und ich einen Termin bei Bobbi Brown Make Up.
Bobbi Brown ist eine der bekanntesten Make Up-Artists, hier in den USA.
Die Kosmetikserie gehört zwar in die etwas kostspieligere Kategorie, dennoch war ich erstaunt,
dass man tatsächlich positive Qualitaetsunterschiede feststellen kann.

Als besondere Veranstaltung gab es die Möglichkeit, sich von einer ihrer
z. T. engsten Mitarbeiter schminken zu lassen, sowie Tipps und Tricks einzuholen.
Ich bin ein grosser Fan von ihr und ihren Produkten und somit war das ein „Must Do“.

Ich entschied mich fuer ein leichtes Abend-Make Up mit dezentem Smoky Eye.

Und – ich war total begeistert.
Meine Artistin Robin hatte sich super viel Mühe gegeben und
das gesamte Make Up wirkte sehr chick und überhaupt nicht aufdringlich.
Insgesamt betütelte sie mich etwa 45 Minuten, meine Fragen
wurden alle sehr kompetent beantwortet und div. Tipps bekam ich ebenfalls.

Ich war natürlich wieder so Feuer und Flamme,
dass ich mehr Geld ausgegeben habe, als ich eigentlich wollte.
Aber (Bygones) in Deutschland ist das Zeug noch viel teurer und ich komme ewig damit aus.

Fuer die Verkaufsförderung und zur Erinnerung, bekamen wir ein so genanntes „Face Chart“.
Dort wurden alle Produkte dokumentiert, die bei uns benutzt wurden.
Danach ging es an die Kasse, Dollars loswerden und ab durch die Mitte.

Alles zusammen zwei ereignisreiche und super schöne Tage. 🙂