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Nice to know: Marketinganrufe

Ich fand es in Deutschland schon sehr lästig,
wenn das Telefon klingelte und irgendeine Firma mir
eine Versicherung oder andere „lebensnotwendige“ Dinge verkaufen wollte.

Hier ist es leider nicht anders.
Sobald man eine Telefonnummer hat,
geht es nach ca. 2 Tagen mit diesen Anrufen los.
Und zwar reichlich!

Unsere Spitzenzahl beläuft sich auf 10 Stück am Tag.
Das ist nicht nur ermüdend, sondern auch sehr nervig.

Ich habe verschiedene Strategien ausprobiert.

Zunächst habe ich einfach aufgelegt.
Oder sowas wie „Kein Interesse“ gesagt.
Leider ist das nicht sehr effektiv, da es sich oftmals um „Computerstimmen“ handelt.

Als Zweites versuchte ich die Anrufer loszuwerden,
in dem ich einfach Deutsch sprach oder sagte: „No English“.
Das war zum Teil sehr amüsant, da ich u.a. folgende Reaktionen vom Anrufer erhielt:

„Oh shit. Sorry!“

„Oh, you don’t speak English? I’m sorry, I don’t call you anymore.“

„No English! Do you speak Spanish? No? French? Chinese?“
Ich sagte dann nur: „German“.
Und sie entschuldigte sich und erklärte mir, dass sie uns von ihrer Liste streicht.
Ziel erreicht!

Leider wird auch das auf die Dauer nervig und so recherchierte ich im Internet.
Ich fand die Seite für die „Do not call registry“.
Diese Webseite ist vergleichbar mit der deutschen Robinson-Liste,
in welche man sich eintragen kann um keinerlei Marketinganrufe zu erhalten.

Der Vorteil hier in den USA ist dabei,
dass Marketingfirmen ihre Rufnummer übermitteln müssen.
Wenn diese Anrufe trotzallem anhalten, besteht die Möglichkeit
eine offizielle Beschwerde einzureichen.
Dabei ist es natürlich wichtig, die Rufnummer und Anrufzeit
der Marketingfirma mit anzugeben.
Also am Besten Block und Stift griffbereit haben.

Die Anrufe haben sich mittlerweile stark reduziert.
Statt 10 Anrufe/Tag sind es „nur“ noch 8 Anrufe/Woche.
Ich erkläre den Anrufern, dass wir auf der besagten Liste stehen
und wir nicht länger angerufen werden möchten.
Bisher hat niemand ein zweites Mal angerufen.

Etwas Energie muss bei den Computerstimmen aufgebracht werden.
Bei den Ansagen kann man meistens weiterverbunden werden.
Das mache ich in der Regel, da wir ja sonst keine Ruhe haben.
Es lohnt sich auch diese Ansagen bis zum Schluß anzuhören,
denn es kommt auch vor, dass man eine bestimmte Zahl drücken
muss, um in Zukunft von diesen Anrufen verschont zu werden.

Fazit: Man muss zwar Zeit und Energie aufwenden, dafür hat man
nach kurzer Zeit allerdings wieder seine Ruhe.

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[18.7.2009] Rodeo in Clemson

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