…ist ein bekanntes Zitat aus „Jerry Maguire“.

Diesen Satz hatte ich letzte Woche im Kopf, als ich bei glam clothing co. gewesen bin,
um meine ausrangierten Klamotten  zu verhökern.

Bereits in München hatte ich eine Second-Hand-„Tante“,
welche brauchbare, gewinnbringende Kleidungsstücke von mir behielt,
und mich nach erfolgreichem Verkauf mit 40% vom Verkaufspreis beteiligte.

Mein bester Deal damals war der Verkauf einer 10 Jahre alten Windjacke (Neupreis: 100 DM),
welche die Second-Hand-Tante fuer 50 Euro verkaufte.
Die Jacke sollte eigentlich an das Rote Kreuz gehen, gut das ich es nicht getan hatte. 🙂

Bei der glam clothing co.-„Tante“ läuft es etwas anders.
Es ist (leider) nur möglich die Kleidung, Schuhe, Schmuck etc.
jeweils am Montag zwischen 10 und 11 Uhr vorbeizubringen.
Was etwas unglücklich ist, da viele Frauen berufstätig sind
und nicht so einen entspannten Terminkalender haben wie ich. 😉

Jedenfalls musste ich meine zum Verkauf freigegebenen Klamotten
dort lassen, bekam einen Zettel und sollte in Laufe der Woche vorbei kommen,
um dann zu besprechen, was sie behalten möchte und wieviel sie mir zahlen würde.

Gesagt getan und so stand ich am Dienstag wieder auf der Matte,
mit dem Gedanken: „Show me the money.“

Ca. 20 Teile hatte ich abgegeben und 10 davon wollte sie behalten (u.a. eine Calvin Klein Jeans).
Ich hatte natürlich meine Preisvorstellungen gerade bzgl der Jeans,
welche anscheinend etwas utopisch von mir waren.
Die Second-Hand-„Tante“ bot mir fuer alle 10 Teile $39.50 an
oder $45 als Gutschein fuer ihr Geschäft.

Ok, da war er…der Boden der Tatsachen. Sehr…schmerzhaft!
Ich fragte kurz nach, wieviel ich fuer die Jeans bekommen wuerde…8 schlappe Dollar.
„Nee“, sagte ich gleich, „das geht nicht, das ist mir zu wenig.“
Sie stimmte mir gleich zu und meinte, dass sie es verstehen kann
und das ich bei eBay sicher mehr bekommen würde.
Also, wanderte die Jeans gleich von ihrem Körbchen wieder in meins.

Somit blieben noch $31.50 übrig bzw. $35 als Gutschein.
Ich sagte gleich: „Cash bitte!“
Trotzdem habe ich mich gefreut soviel loszuwerden.
Auch wenn ich nur $31.50 bekommen habe,
ist es immer noch besser als in die hohle Hand gemacht.

Den Rest verhökere ich mal anderweitig und wenn es keiner möchte,
geht es zu Goodwill (schafft Arbeitsplätze f. Menschen m. körperl./geistigen Behinderungen)
oder Miracle Hill (Hilfe f. Obdachlose) als Kleiderspende.

Auch wenn ich selbst kein Fan von Second-Hand-Klamotten bin,
so ist dieses Prinzip eine gute Möglichkeit seinen alten Kram schnell
loszuwerden und ein bisschen Cash dabei zu machen. 🙂