Immer wieder werden wir gefragt:
„Sag‘ mal, PCs, Elektrogeräte, Klamotten usw. sind doch viel günstiger
bei euch in den USA als in Deutschland. Könnt ihr mir nicht XYZ rüberschicken?“  

Grundsätzlich könnten wir das schon.
Dennoch sollte man beachten, dass zu den Versandkosten mit hoher Wahrscheinlichkeit
Zollgebühren, Einfuhrumsatzsteuern und ggf. Verbrauchssteuern
vom Empfänger gezahlt werden muessen.

Die Zollgebühren hängen davon ab, was genau nach Deutschland importiert wird.
Einige Warengruppen sind zwar zollfrei, dennoch wird die Einfuhrumsatzsteuer verlangt,
welche der Mehrwertsteuer (z.Zt. 19% oder 7%) entspricht.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Geschenkpakete (Privat zu Privat),
die einen Wert von 45 Euro nicht übersteigen, steuerfrei sind.

Die Versandkosten hier variieren natürlich genau so wie in Deutschland.

Beispiel:
Paket 25cm x 18cm x 10cm / ca. 1.8kg = $31.40 (z.Zt. 22,60 Euro)
Lieferzeit: 4-8 Wochen

Bei hochwertigen Artikeln empfiehlt es sich ausserdem eine Paket-Versicherung abzuschliessen.

Fazit:
Auch wenn das Thema sehr komplex ist, so sollte man sich vorher
zumindest grob durchrechnen, welche Kosten eventuell auf einen zukommen können.
Nur so gibt es kein böses Erwachen,
wenn der Postbote klingelt oder ihr zum Zollamt fahren muesst.

Ausserdem sollte bei Elektroartikeln beachtet werden,
ob diese überhaupt in Deutschland funktionieren.
Die Stromspannung in den USA beträgt 110/120 Volt und auch die Netzstecker sind andere.   

Wer mehr Infos zum Thema „Paketsendungen und Interneteinkauf aus dem Ausland“ benötigt,
findet diverse Tipps und aktuelle Angaben auf der Homepage
des Zolls oder klickt hier auf die wichtigsten Links:

Abgabenerhebung nach Zolltarif

Fragen zum Internethandel (Einkäufe aus dem Ausland)

Fragen bei Paketen aus dem Ausland

Alle Wertangaben und Auskünfte in diesem Beitrag
haben den Stand vom 08. März 2011!