Thanksgiving 2008: Chattanooga, Tennessee Tag 3; Trip Lynchburg Jack Daniel’s

Jack Daniel’s, das wurde auch mal Zeit.

Thanksgiving Trip Jack Daniel’s I

Lynchburg, Tennessee liegt im Niemandsland und
die Distillery aendert auch daran nichts.

Thanksgiving Trip Jack Daniel’s II

Auf dem Schild wird spekuliert warum der Jack die No.7 traegt.

Thanksgiving Trip Jack Daniel’s IIIklein

Die Tour ist kostenlos und man bekommt ne Menge geboten.
Um es gleich vorweg zu sagen, nein, am Ende der Tour gibt es keinen Jack zum probieren.
Lynchburg liegt in einem Dry-County und dort ist es verboten Alkohol auszuschenken.
Ganz im Ernst, am Ende der Tour gibt es eine koestliche Limonade.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s IV

Der Tourstart beginnt mit einem kleinem Film ueber Jack Daniel’s.
Danach wird man mit einem kleinem Bus zum Rickyard gefahren.
Dort wird aus speziell ausgesuchtem Holz Kohle hergestellt.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s V

Die Kohle wird spaeter fuer den Whiskey benoetigt.
Gelagert wird sie vorerst hier.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s VI

Alles ist hier traditionell gehalten, allerdings denke ich,
dass diese Feuerwehr nicht mehr eingesetzt wird.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s VII

Warum die Distillery hier errichtet wurde,
dieses Geheimniss will ich gerne lueften.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s VIII

Wegen diesem Wasser.
Diese Quelle hat Jack damals animiert den Whiskey hier zu machen.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s IX

Hinter der Statue von Jack ist die Oeffnung zur Quelle zu sehen.

Im folgendem Bild sieht man sein altes Office.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XThanksgiving 2008 Jack Daniel’s XI

Auf dem ersten Bild kann man links einen kl. Tresor sehen.
Jack konnte sich mal nicht an die Kombination erinnern und
trat wutentbrannt gegen den Tresor.
Dabei verletzte er sich den grossen Zeh und
zog sich eine Vergiftung zu.
Erst wurde der Zeh abgenommen und
spaeter nacheinander die anderen Zehen.
Am Ende wurde noch das Bein abgenommen und
leider ist er an der Vergiftung gestorben.

So, nun geht es weiter mit der Tour.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XIIThanksgiving 2008 Jack Daniel’s XIII

In den folgenden Bildern sieht man die riesigen Tanks, in denen es richtig brodelt.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XIV

So sieht dann die Maische aus.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XV

Der Geruch ist schon ziemlich heftig, aber den richtigen Kick bekommt man,
wenn man mal kurz seine Nase ueber die Oeffnung haelt.
Ich versuche es mal so zu erklaeren:
Man stelle sich 2 frauenhygiene-aehnliche (OBs) Holzpfloecke vor.
Diese haelt man sich unter die Nasenloecher und
jemand rammt einen diese mit voller Wucht in die Nase mit dem Versuch das Hirn zu erreichen.
Jedenfalls ist die Nase danach fuer einige Zeit richtig frei.
Einige Mutige waren so ueberwaeltigt, vermutlich geruehrt,
die hatten sogar Traenen in den Augen. 😉

Auf dem folgendem Bild sieht man, wofuer die Kohle benoetigt wird.
Das Verfahren heisst Charcoal-Mellowing.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XVI

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XVII

Die Faesser sind kompl. mit Kohle aufgefuellt.
Durch die kleinen Rohre laeuft der Whiskey und tropft auf die Kohle.
Der Whiskey sickert dann durch die Kohle und
wird am Boden wieder abgeschoepft.
Eine besondere Sorte von Jack Daniel’s wird 2x durch diese Faesser gefuehrt.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XVIII

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XIX

Wie man sieht, sind die Faesser etwas groesser.
Die gehen ueber 1 1/2 Etagen.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XX

Nun kommen wir zu einem besonderem Teil der Distillery.
In dem folgendem Gebaeude wird unter anderem erklaert,
wie die Faesser hergestellt werden.
Diese werden von Jack Daniel’s selbst hergestellt,
damit die gleichbleibende Qualitaet sichergestellt ist.
Danach kommt ein Raum der fuer viele Kunden sehr interessant ist.
Man kann bei Jack Daniel’s ein Single Barrel bestellen.
Das heisst man bekommt ein Fass kompl. in Flaschen abgefuellt.
Die Abfuellung wird noch sehr manuell durchgefuehrt.
Die Etiketten und Banderollen werden von Hand aufgeklebt etc.
Am Ende bekommt man das leere Fass mit seinem Namen drauf und
die Flaschen in Boxen abgepackt zugesandt.
In diesem speziellem Raum wird noch eine Plakette mit Namen an die Wand gebracht.
Auf der Plakette wird mit kl. Faessern angezeigt, wieviele man schon geordert hat.
Nur ein kl. Rechenbeispiel.
Aus einem Fass bekommt man zwischen 48 und 52 Gallonen.
Nehmen wir mal als Schnitt 50 Gallonen an.
Das waeren dann ca. 190 Liter.
Ich habe auf einer Website gesehen,
dass dieser Whiskey (Single Barrel, 1 Liter) um die 32 Euro kostet.
Macht also ca. 6100 Euro oder 7700 Dollar.

OK, genug der Mathematik.

Hier stehen wir noch vor der Tuer.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXI

In diesem Raum sind die ganzen Plaketten an der Wand angebracht.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXII

Gefolgt von der Flaschenabfuellung.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXIII

Und so sieht am Ende das Ergebnis aus.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXIV

Leider konnte ich keinen Namen auf dem Fass ausmachen.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXV

Wie man sieht, kommen wir nun zum Barrel House.
Dort sind noch ganz traditionell die Faesser gelagert.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXVI

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXVII

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXVIII

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXVIX

Das war die Tour.

Thanksgiving 2008 Jack Daniel’s XXX

Im Visitor Center gibt es den legendaeren White Rabbit Shop.

Dort konnte man nicht alle Sorten Whiskey kaufen, aber ein paar Spezielle.
Ich habe mich fuer eine Flasche von 1981 entschieden.
In diesem Jahr hat Jack Daniel’s mit diesem Jahrgang eine Goldemedaille
bei einem Whiskeywettbewerb in Amsterdam gewonnen.
Das 2. Highlight, welches ich erworben habe, war eine Box mit 2 Flaschen.
Die eine Flasche war abgefuellt mit Whiskey aus dem Jahr,
als die Prohibtion in Amerika startete und
die zweite Flasche war aus dem Jahr,
in dem Jack Daniel’s die Produktion wieder aufnehmen konnte/durfte.

Was war noch, ja Lynchburg Downtown…
Was fuer ein totes Kaff, ehrlich, ausser dem Souvenirshop
und ein paar weiteren kleinen Geschaeften ist da nichts, aber auch rein gar nichts.

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